Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
21. Jahrgang (2018) - Ausgabe 10 (Oktober) - ISSN 1619-2389
 

Krisenkommunikationsgipfel 2017 in Leipzig:
Pressesprecher und Krisenmanager beraten über erfolgreiche Kommunikationsstrategien gegen die Krisenangst

Pressemitteilung Nr. 2 / 16
(Dienstag, 08. November 2016)

Leipzig / Kiel – Die dramatischen Ereignisse bei der BASF in Ludwigshafen, der weltweite Rückruf von Samsung Smartphones wegen Brandgefahr, die Terroranschläge in verschiedenen europäischen Städten oder der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU – zahlreiche Entwicklungen und Begriffe machen den Deutschen Angst. Wie es Pressesprechern und Kommunikationsmanagern trotzdem gelingt, kritische Situationen professionell zu bewältigen und das Vertrauen in die eigenen Institutionen zu stärken, zeigt der Krisenkommunikationsgipfel 2017 am Mittwoch, 15. März 2017, in Leipzig.

15 namhafte Referentinnen und Referenten gewähren einen Tag lang spannende Einblicke in ihre Arbeit. Jan Saeger (GfK SE) und Anja Tomic (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH) veranschaulichen in Fallbeispielen die Leitlinien professioneller Krisenkommunikation bei international tätigen Unternehmen. Marcus da Gloria Martins (Polizei München) und Andrea Brinkmann (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) erläutern die Erfolgsfaktoren der Krisenkommunikation im öffentlichen Bereich. Thomas Kuhlow (InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG) skizziert die Krisenkommunikation und Medienarbeit bei Großschadensereignissen in einem Chemiepark.

Steigende Krisenangst und zunehmendes Misstrauen

"In kaum einem anderen Zeitraum seit Beginn unserer Datenerhebung – rückwirkend seit 1984 – wurde der Krisenbegriff so inflationär benutzt wie in den Jahren 2015 und 2016. Die steigende Krisenangst in Teilen Europas und das zunehmende Misstrauen der Deutschen in Institutionen stellt die Krisenkommunikatoren vor zusätzliche Herausforderungen", sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung, ein "Spin-Off" der Universität Kiel. Im Rahmen des Kongresses erläutern u.a. Athanasios Drougias (BARMER) und Benjamin Waschow (Universitätsklinikum Freiburg), wie die Restrukturierungs- und Krisenkommunikation im sensiblen Gesundheitsbereich funktioniert.

"Nicht immer führen gut gemachte Kommunikationsansätze in der Unternehmens- und Behördenpraxis auch zum gewünschten Ergebnis. Manchmal scheitern sie in der Wahrnehmung der Medien und der breiten Öffentlichkeit kläglich", sagt Gipfel-Gastgeber Prof. Dr. Dubravko Radic von der Universität Leipzig. In der zentralen Podiumsrunde diskutiert der Wirtschaftswissenschaftler mit sechs prominenten Gästen die Frage, was schief läuft bei der Krisenkommunikation und Krisenbewältigung in Deutschland. Mit dabei sind Prof. Dr. Christof Ehrhart (Deutsche Post DHL Group), Dr. Jörg Schillinger (Dr. August Oetker KG), Georg Streiter (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung), Michael Kasiske (Erzbistum Köln), Frank Richter (Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und Vermittler im Pegida-Dialog) sowie Prof. Wolfgang Kenntemich (ehemaliger Chefredakteur Fernsehen des Mitteldeutschen Rundfunks).

Vom medialen Shitstorm zum viralen Hit

Ob Jörg Kachelmann oder Christian Wulff – so mancher vermeintliche Krisensturm entpuppte sich später vor Gericht als laues Lüftchen. Doch nicht immer folgt auf den juristischen Freispruch auch die mediale Rehabilitation der Betroffenen. Was dann zu tun ist, erläutert Gernot Lehr, Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Medienrecht und Partner bei Redeker Sellner Dahs Rechtsanwälte in Bonn. Dass sich selbst ein anfänglicher, veritabler Shitstorm in den Sozialen Medien in einen viralen Hit verwandeln lässt, zeigt Petra Reetz, Pressesprecherin und Leiterin Vorstandsstab Medien der Berliner Verkehrsbetriebe.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.krisenkommunikationsgipfel.de

Hintergrundinformationen:

Der Krisenkommunikationsgipfel 2017 ist das mittlerweile 26. Gipfeltreffen des Kieler Krisennavigator. Er richtet sich an Kommunikationsverantwortliche und Pressesprecher, Führungskräfte und Krisenmanager, Medienrechtsanwälte und Wissenschaftler aus Unternehmen, Behörden, Verbänden und der Politik. Veranstaltungspartner des diesjährigen Branchengipfels sind die Berufs- und Branchenverbände Deutsche Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V. (de'ge'pol) und Leipziger Public Relations Studenten e.V. (LPRS). Als Medienpartner unterstützen den Krisenkommunikationsgipfel 2017 die Fachzeitschriften "Krisenmagazin" und "PR Magazin" sowie der Online-Dienst "PR Journal".

Hochauflösende Pressefotos stellen wir auf Wunsch gerne zur Verfügung.
Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

Ansprechpartner

Frank Roselieb (Tagungsleitung)
Krisennavigator - Institut für Krisenforschung
Ein Spin-Off der Universität Kiel
Schauenburgerstraße 116
D-24118 Kiel
Telefon: +49 (0)431 907 - 26 10
Telefax: +49 (0)431 907 - 26 11
Internet: www.krisennavigator.de
E-Mail: roselieb@krisennavigator.de

Prof. Dr. Dubravko Radic (Gastgeber)
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Universität Leipzig
Grimmaische Straße 12
D-04109 Leipzig
Telefon: +49 (0) 341 97 33 860
Telefax: +49 (0) 341 97 33 869
Internet: www.wifa.uni-leipzig.de
E-Mail: radic@wifa.uni-leipzig.de

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
19. Jahrgang (2016), Ausgabe 11 (November)


Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Krisennavigator 1998-2018. Alle Rechte vorbehalten. ISSN 1619-2389.
Internet:
www.krisennavigator.de | E-Mail: poststelle@ifk-kiel.de

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Krisenkommunikationsgipfel 2017 in Leipzig:
Pressesprecher und Krisenmanager beraten über erfolgreiche Kommunikationsstrategien gegen die Krisenangst

Pressemitteilung Nr. 2 / 16
(Dienstag, 08. November 2016)

Leipzig / Kiel – Die dramatischen Ereignisse bei der BASF in Ludwigshafen, der weltweite Rückruf von Samsung Smartphones wegen Brandgefahr, die Terroranschläge in verschiedenen europäischen Städten oder der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU – zahlreiche Entwicklungen und Begriffe machen den Deutschen Angst. Wie es Pressesprechern und Kommunikationsmanagern trotzdem gelingt, kritische Situationen professionell zu bewältigen und das Vertrauen in die eigenen Institutionen zu stärken, zeigt der Krisenkommunikationsgipfel 2017 am Mittwoch, 15. März 2017, in Leipzig.

15 namhafte Referentinnen und Referenten gewähren einen Tag lang spannende Einblicke in ihre Arbeit. Jan Saeger (GfK SE) und Anja Tomic (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH) veranschaulichen in Fallbeispielen die Leitlinien professioneller Krisenkommunikation bei international tätigen Unternehmen. Marcus da Gloria Martins (Polizei München) und Andrea Brinkmann (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) erläutern die Erfolgsfaktoren der Krisenkommunikation im öffentlichen Bereich. Thomas Kuhlow (InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG) skizziert die Krisenkommunikation und Medienarbeit bei Großschadensereignissen in einem Chemiepark.

Steigende Krisenangst und zunehmendes Misstrauen

"In kaum einem anderen Zeitraum seit Beginn unserer Datenerhebung – rückwirkend seit 1984 – wurde der Krisenbegriff so inflationär benutzt wie in den Jahren 2015 und 2016. Die steigende Krisenangst in Teilen Europas und das zunehmende Misstrauen der Deutschen in Institutionen stellt die Krisenkommunikatoren vor zusätzliche Herausforderungen", sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung, ein "Spin-Off" der Universität Kiel. Im Rahmen des Kongresses erläutern u.a. Athanasios Drougias (BARMER) und Benjamin Waschow (Universitätsklinikum Freiburg), wie die Restrukturierungs- und Krisenkommunikation im sensiblen Gesundheitsbereich funktioniert.

"Nicht immer führen gut gemachte Kommunikationsansätze in der Unternehmens- und Behördenpraxis auch zum gewünschten Ergebnis. Manchmal scheitern sie in der Wahrnehmung der Medien und der breiten Öffentlichkeit kläglich", sagt Gipfel-Gastgeber Prof. Dr. Dubravko Radic von der Universität Leipzig. In der zentralen Podiumsrunde diskutiert der Wirtschaftswissenschaftler mit sechs prominenten Gästen die Frage, was schief läuft bei der Krisenkommunikation und Krisenbewältigung in Deutschland. Mit dabei sind Prof. Dr. Christof Ehrhart (Deutsche Post DHL Group), Dr. Jörg Schillinger (Dr. August Oetker KG), Georg Streiter (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung), Michael Kasiske (Erzbistum Köln), Frank Richter (Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und Vermittler im Pegida-Dialog) sowie Prof. Wolfgang Kenntemich (ehemaliger Chefredakteur Fernsehen des Mitteldeutschen Rundfunks).

Vom medialen Shitstorm zum viralen Hit

Ob Jörg Kachelmann oder Christian Wulff – so mancher vermeintliche Krisensturm entpuppte sich später vor Gericht als laues Lüftchen. Doch nicht immer folgt auf den juristischen Freispruch auch die mediale Rehabilitation der Betroffenen. Was dann zu tun ist, erläutert Gernot Lehr, Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Medienrecht und Partner bei Redeker Sellner Dahs Rechtsanwälte in Bonn. Dass sich selbst ein anfänglicher, veritabler Shitstorm in den Sozialen Medien in einen viralen Hit verwandeln lässt, zeigt Petra Reetz, Pressesprecherin und Leiterin Vorstandsstab Medien der Berliner Verkehrsbetriebe.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.krisenkommunikationsgipfel.de

Hintergrundinformationen:

Der Krisenkommunikationsgipfel 2017 ist das mittlerweile 26. Gipfeltreffen des Kieler Krisennavigator. Er richtet sich an Kommunikationsverantwortliche und Pressesprecher, Führungskräfte und Krisenmanager, Medienrechtsanwälte und Wissenschaftler aus Unternehmen, Behörden, Verbänden und der Politik. Veranstaltungspartner des diesjährigen Branchengipfels sind die Berufs- und Branchenverbände Deutsche Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V. (de'ge'pol) und Leipziger Public Relations Studenten e.V. (LPRS). Als Medienpartner unterstützen den Krisenkommunikationsgipfel 2017 die Fachzeitschriften "Krisenmagazin" und "PR Magazin" sowie der Online-Dienst "PR Journal".

Hochauflösende Pressefotos stellen wir auf Wunsch gerne zur Verfügung.
Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

Ansprechpartner

Frank Roselieb (Tagungsleitung)
Krisennavigator - Institut für Krisenforschung
Ein Spin-Off der Universität Kiel
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D-24118 Kiel
Telefon: +49 (0)431 907 - 26 10
Telefax: +49 (0)431 907 - 26 11
Internet: www.krisennavigator.de
E-Mail: roselieb@krisennavigator.de

Prof. Dr. Dubravko Radic (Gastgeber)
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Universität Leipzig
Grimmaische Straße 12
D-04109 Leipzig
Telefon: +49 (0) 341 97 33 860
Telefax: +49 (0) 341 97 33 869
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E-Mail: radic@wifa.uni-leipzig.de

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
19. Jahrgang (2016), Ausgabe 11 (November)

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Letzte Aktualisierung: Freitag, 19. Oktober 2018

       

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