Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
21. Jahrgang (2018) - Ausgabe 6 (Juni) - ISSN 1619-2389
 

Daten-GAU, Flüchtlingskrise, Hochwasser, Blackout und
Fake-News - Pressesprecher und Krisenmanager treffen sich
zum Österreichischen Krisenkommunikationsgipfel 2017
an der Wirtschaftsuniversität Wien

Pressemitteilung Nr. 2 / 17
(Montag, 03. Juli 2017)

Wien / Kiel - Die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe und Naturkatastrophen für Unternehmen und Behörden, die Sorge vor einem großflächigen Blackout und steigender Kriminalität in Österreich oder der gefühlte Kontrollverlust im Zuge der Flüchtlingskrise – die Fähigkeiten zur Kommunikation und Bewältigung von Krisen werden derzeit in Österreich auf eine harte Probe gestellt. Wie es Pressesprechern und Krisenmanagern trotzdem gelingt, kritische Situationen professionell zu bewältigen und das Vertrauen in die eigene Institution zu stärken, zeigt der Österreichische Krisenkommunikationsgipfel 2017 am Dienstag, 17. Oktober 2017, an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Zwei Tage nach den Nationalratswahlen berichten 18 Referentinnen und Referenten u.a. von ÖBB, viadonau, Medizinische Universität Innsbruck, Austrian Airlines, AGES, Wiener Linien, Austria Power Grid und Österreich Werbung in Fallstudien und Kurzvorträgen von ihren Erfahrungen mit der Kommunikation in Krisenzeiten. Mag. Answer Lang, MAS, von den Wiener Linien erläutert, was zu tun ist, wenn plötzlich 20.000 Kundendaten im Netz auftauchen. Peter N. Thier veranschaulicht, wie Austrian Airlines den Imagewandel vom Sanierungsfall zum Zugvogel erfolgreich gemeistert hat und Oberst Peter Waldinger berichtet, wie die Polizei den "Brennpunkt Mödling" kommunikativ und operativ entschärft hat.

"Dank Facebook, Twitter & Co. werden heute deutlich mehr Ereignisse zu Krisen eskaliert als noch vor zwanzig Jahren. Im Gegenzug hat sich die Zahl der Tage, in der eine Krise medial behandelt wird, von elf auf fünf mehr als halbiert", sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung, ein "Spin-Off" der Universität Kiel. Im Rahmen des Kongresses erläutern u.a. Univ.-Doz. Dr. Ingrid Kiefer von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, wie Risiken gegenüber Medien und der Öffentlichkeit kommuniziert werden und Fritz Wöber von Austria Power Grid (APG), wie das Vertrauen der Bevölkerung in die Versorgungssicherheit gestärkt wird.

"Die verantwortlichen Katastrophenmanager stehen bei der Krisenbewältigung vor besonderen Herausforderungen, da sie häufig unter Zeitdruck und bei unsicherer Informationslage weitreichende Entschlüsse fassen müssen. Kommen in einer solchen Situation noch bewusst gesteuerte Falschmeldungen hinzu, wird es kritisch", sagt Gipfel-Gastgeber em. o. Univ.-Prof. Dipl.-Kfm. Dr. Oskar Grün, ehemaliger Vorstand des Instituts für Organisation und Materialwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Wie Medienvertreter und Kommunikationsverantwortliche trotzdem ihre Glaubwürdigkeit in Krisenzeiten erhalten können, diskutieren in einer Podiumsrunde Dr. Brigitte Wolf (ORF-Landesdirektorin Wien), Prof. Fred Turnheim (Präsident Österreichischer Journalisten Club), Iris Müller-Guttenbrunn (Leiterin Gesamtkommunikation ÖVP Wien), Mag.a Sabine Bretschneider (Chefredakteurin "medianet" Verlag), Mag. Christof Hammerschmid, MAS (VIKOM-Vorstandsmitglied) sowie PD DDr. Julia Wippersberg (PRVA-Präsidentin).

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.krisenkommunikationsgipfel.at 

Hintergrundinformationen:

Der Österreichische Krisenkommunikationsgipfel 2017 ist das mittlerweile 28. Gipfeltreffen des Kieler Krisennavigator. Er richtet sich an Kommunikationsverantwortliche und Pressesprecher, Führungskräfte und Krisenmanager, Medienrechtsanwälte und Wissenschaftler aus Unternehmen, von Behörden, Verbänden, den Medien und der Politik. Veranstaltungspartner des diesjährigen Branchengipfels sind die Berufs- und Branchenverbände Public Relations Verband Austria (PRVA), Verband für integrierte Kommunikation (VIKOM) und Deutsche Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM). Als Medienpartner unterstützen den Kongress APA-OTS sowie die Fachzeitschriften "medianet" und "Krisenmagazin".

Pressefotos:

www.ifk-kiel.de/pressefotos.html
www.wu.ac.at/presse/pressebilder

Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

Ansprechpartner

Frank Roselieb (Tagungsleiter)
Krisennavigator - Institut für Krisenforschung
Ein Spin-Off der Universität Kiel
Schauenburgerstraße 116
D-24118 Kiel
Telefon: +49 (0)431 907 - 26 10
Telefax: +49 (0)431 907 - 26 11
Internet: www.krisennavigator.de
E-Mail: roselieb@krisennavigator.de

em. o. Univ.-Prof. Dipl.-Kfm. Dr. Oskar Grün (Gastgeber)
Department for Strategy and Innovation
Wirtschaftsuniversität Wien
Welthandelsplatz 2
A-1020 Wien
Internet: www.wu.ac.at
E-Mail: oskar.gruen@wu.ac.at 

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
20. Jahrgang (2017), Ausgabe 7 (Juli)


Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Krisennavigator 1998-2018. Alle Rechte vorbehalten. ISSN 1619-2389.
Internet:
www.krisennavigator.de | E-Mail: poststelle@ifk-kiel.de

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Fake-News - Pressesprecher und Krisenmanager treffen sich
zum Österreichischen Krisenkommunikationsgipfel 2017
an der Wirtschaftsuniversität Wien

Pressemitteilung Nr. 2 / 17
(Montag, 03. Juli 2017)

Wien / Kiel - Die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe und Naturkatastrophen für Unternehmen und Behörden, die Sorge vor einem großflächigen Blackout und steigender Kriminalität in Österreich oder der gefühlte Kontrollverlust im Zuge der Flüchtlingskrise – die Fähigkeiten zur Kommunikation und Bewältigung von Krisen werden derzeit in Österreich auf eine harte Probe gestellt. Wie es Pressesprechern und Krisenmanagern trotzdem gelingt, kritische Situationen professionell zu bewältigen und das Vertrauen in die eigene Institution zu stärken, zeigt der Österreichische Krisenkommunikationsgipfel 2017 am Dienstag, 17. Oktober 2017, an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Zwei Tage nach den Nationalratswahlen berichten 18 Referentinnen und Referenten u.a. von ÖBB, viadonau, Medizinische Universität Innsbruck, Austrian Airlines, AGES, Wiener Linien, Austria Power Grid und Österreich Werbung in Fallstudien und Kurzvorträgen von ihren Erfahrungen mit der Kommunikation in Krisenzeiten. Mag. Answer Lang, MAS, von den Wiener Linien erläutert, was zu tun ist, wenn plötzlich 20.000 Kundendaten im Netz auftauchen. Peter N. Thier veranschaulicht, wie Austrian Airlines den Imagewandel vom Sanierungsfall zum Zugvogel erfolgreich gemeistert hat und Oberst Peter Waldinger berichtet, wie die Polizei den "Brennpunkt Mödling" kommunikativ und operativ entschärft hat.

"Dank Facebook, Twitter & Co. werden heute deutlich mehr Ereignisse zu Krisen eskaliert als noch vor zwanzig Jahren. Im Gegenzug hat sich die Zahl der Tage, in der eine Krise medial behandelt wird, von elf auf fünf mehr als halbiert", sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung, ein "Spin-Off" der Universität Kiel. Im Rahmen des Kongresses erläutern u.a. Univ.-Doz. Dr. Ingrid Kiefer von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, wie Risiken gegenüber Medien und der Öffentlichkeit kommuniziert werden und Fritz Wöber von Austria Power Grid (APG), wie das Vertrauen der Bevölkerung in die Versorgungssicherheit gestärkt wird.

"Die verantwortlichen Katastrophenmanager stehen bei der Krisenbewältigung vor besonderen Herausforderungen, da sie häufig unter Zeitdruck und bei unsicherer Informationslage weitreichende Entschlüsse fassen müssen. Kommen in einer solchen Situation noch bewusst gesteuerte Falschmeldungen hinzu, wird es kritisch", sagt Gipfel-Gastgeber em. o. Univ.-Prof. Dipl.-Kfm. Dr. Oskar Grün, ehemaliger Vorstand des Instituts für Organisation und Materialwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Wie Medienvertreter und Kommunikationsverantwortliche trotzdem ihre Glaubwürdigkeit in Krisenzeiten erhalten können, diskutieren in einer Podiumsrunde Dr. Brigitte Wolf (ORF-Landesdirektorin Wien), Prof. Fred Turnheim (Präsident Österreichischer Journalisten Club), Iris Müller-Guttenbrunn (Leiterin Gesamtkommunikation ÖVP Wien), Mag.a Sabine Bretschneider (Chefredakteurin "medianet" Verlag), Mag. Christof Hammerschmid, MAS (VIKOM-Vorstandsmitglied) sowie PD DDr. Julia Wippersberg (PRVA-Präsidentin).

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.krisenkommunikationsgipfel.at 

Hintergrundinformationen:

Der Österreichische Krisenkommunikationsgipfel 2017 ist das mittlerweile 28. Gipfeltreffen des Kieler Krisennavigator. Er richtet sich an Kommunikationsverantwortliche und Pressesprecher, Führungskräfte und Krisenmanager, Medienrechtsanwälte und Wissenschaftler aus Unternehmen, von Behörden, Verbänden, den Medien und der Politik. Veranstaltungspartner des diesjährigen Branchengipfels sind die Berufs- und Branchenverbände Public Relations Verband Austria (PRVA), Verband für integrierte Kommunikation (VIKOM) und Deutsche Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM). Als Medienpartner unterstützen den Kongress APA-OTS sowie die Fachzeitschriften "medianet" und "Krisenmagazin".

Pressefotos:

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Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

Ansprechpartner

Frank Roselieb (Tagungsleiter)
Krisennavigator - Institut für Krisenforschung
Ein Spin-Off der Universität Kiel
Schauenburgerstraße 116
D-24118 Kiel
Telefon: +49 (0)431 907 - 26 10
Telefax: +49 (0)431 907 - 26 11
Internet: www.krisennavigator.de
E-Mail: roselieb@krisennavigator.de

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Department for Strategy and Innovation
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Welthandelsplatz 2
A-1020 Wien
Internet: www.wu.ac.at
E-Mail: oskar.gruen@wu.ac.at 

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
20. Jahrgang (2017), Ausgabe 7 (Juli)

Deutsch   /  English 

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 19. Juni 2018

       

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Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.

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