Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 6 (Juni) - ISSN 1619-2389
 

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Jürgen Hauschildt † –
eine herausragende Persönlichkeit

von Prof. Dr. Hans Georg Gemünden

Jürgen Hauschildt wurde am 27. Mai 1936 in Hamburg geboren. Er starb am 2. Februar 2008 in Kiel. Nach seiner kaufmännischen Lehre bei der Deutschen Erdöl AG studierte er Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Hamburg und Berlin (TU). Von 1960 bis 1962 war er Assistent an der Hamburger Akademie für Wirtschaft und Politik bei Professor Dr. Dres. h.c. Eberhard Witte, dem er an die Universität Mannheim folgte. Dort promovierte er 1964 zum Dr. rer. pol. und habilitierte sich 1970 für das Fach Betriebswirtschaftslehre.

Mit 34 Jahren übernahm er den Lehrstuhl für Finanzen und Banken an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und leitete diesen von 1970 bis 1979. Bereits in dieser Zeit begnügte sich Hauschildt nicht damit, theoretisch Erdachtes zu formulieren und zu lehren. Seine konstruktive Skepsis gegenüber etablierten Theorien und seine Neugier an der empirischen Wahrheit brachten ihn in einen engen gedanklichen Austausch mit den ebenfalls empirisch ausgerichteten Kollegen Erich Kaufer, Werner Kroeber-Riel und Otto Poensgen.

Der Ruf auf den Lehrstuhl für Organisation an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel führte Jürgen Hauschildt 1979 zurück in seine norddeutsche Heimat. In den Jahren 1979 bis 1981 und 1993 bis 1995 leitete er als geschäftsführender Direktor das Institut für Betriebswirtschaftslehre. Von 1989 bis 1991 war er Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Zusammen mit seinem Kollegen und Freund Klaus Brockhoff baute Jürgen Hauschildt die "Kieler Schule" zu einer der leistungsstärksten Forschungs- und Lehrstätten in Deutschland auf. Mit dem Graduiertenkolleg "BWL für Technologie und Innovation" gesellte sich 1990 sein Kollege Sönke Albers als ein weiterer wichtiger Mitstreiter hinzu. Bis zu seiner Emeritierung 2003 war Jürgen Hauschildt Leiter des Studienkollegs "BWL für Studierende anderer Fakultäten", das er 1999 mit gegründet hatte. 

Jürgen Hauschildt engagierte sich mit viel Elan im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V., der ihn 2005 mit der Ehrenmitgliedschaft würdigte. Von 1984 bis 1986 war er Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission "Organisation". In der Zeit von 1991 bis 1992 war er stellvertretender Verbandsvorsitzender. 1998 war er Initiator der Wissenschaftlichen Kommission "Technologie- und Innovationsmanagement", die er bis 2000 als Gründungsvorsitzender leitete. 

1991 wurde Jürgen Hauschildt zum Autor des Jahres der Zeitschrift für Betriebswirtschaft gewählt für seinen Beitrag zur Messung des Innovationserfolges, 1995 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Rostock und 1996 den Arthur-Burkhardt-Preis des Stifterverbandes für den "Brückenschlag zwischen dem auf Natur und Technik gerichteten Denken und jenem, das auf die Lebensbedingungen des Menschen in unserer Gesellschaft zielt".

Die wissenschaftliche Arbeit von Jürgen Hauschildt deckt ein außerordentliches Spektrum ab. Seine Arbeiten widmen sich den Feldern Öffentliche Unternehmen, Organisationstheorie, Empirische Entscheidungsforschung, Unternehmensanalyse und Innovationsmanagement.

Das Forschungsfeld Öffentliche Unternehmen bearbeitete Jürgen Hauschildt mit seiner Dissertation: "Die Absatzpolitik der Energieversorgungsunternehmen im Spannungsfeld von Gewinnstreben und öffentlichen Leistungsansprüchen" (1964) und mit der Monographie: "Die öffentliche Unternehmung im Interessenkonflikt - Betriebswirtschaftliche Studie zu einer Zielkonzeption der öffentlichen Unternehmung" (1966 mit Eberhard Witte). Beide Arbeiten waren zugleich erste Beiträge zur empirischen Zielforschung und zu Fragen der Unternehmensverfassung.

Die Habilitationsschrift "Organisation der finanziellen Unternehmensführung – eine empirische Untersuchung" (1970) analysiert das Positions- und Kompetenzgefüge der finanziellen Führung und deren Erfolgswirkungen. Sie mündet in empirisch fundierte Gestaltungsempfehlungen, vgl. z.B. "Finanzvorstand, Treasurer, Controller – Das Finanz-Management in der Stellenbeschreibung" (ZFO 1972), und bildet die Basis für Folgestudien, aus denen u.a. die Bücher "Finanzplanung und Finanzkontrolle – Disposition und Organisation" (1981 mit Gerd Sachs und Eberhard Witte) und "Der Controller in der Bank, Systematisches Informations-Management in Kreditinstituten" (2. Aufl. 1993 mit Gerhard Schewe) hervorgingen.

Den Auftakt zu den Arbeiten zur empirischen Entscheidungsforschung bildet 1973 der programmatische Beitrag in der Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung: "Die Struktur von Zielen in Entscheidungsprozessen", gefolgt von einer Reihe weiterer Artikel in anderen namhaften Zeitschriften. Das Hauptwerk stellt die Monographie "Entscheidungsziele" (1977) dar. Die "Entscheidungen der Geschäftsführung" (1983 mit Hans Georg Gemünden, Silvia Grotz-Martin und Ulf Haidle) behandeln in einer empirischen Längsschnittstudie die Themen Typologie von Führungsentscheidungen, Informationsverhalten, Alternativenbildung und Erfolgwirkungen. Der Sammelband "Innovative Entscheidungsprozesse" (1988 mit Eberhard Witte und Oskar Grün) fasst die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojektes "Columbus" zusammen.

Die Forschung zur Unternehmensanalyse und Krisendiagnose begann mit einem großen Gutachten zur Automatisierung der Kreditwürdigkeitsanalyse. Durch die spätere Zusammenarbeit mit der DATEV erfolgte die Weiterentwicklung und Diffusion. Es entstanden die viel gelesenen Werke: "Krisendiagnose durch Bilanzanalyse" (2. Aufl. 2000 mit Jens Leker) und "Erfolgs-, Finanz- und Bilanzanalyse" (3. Auf. 1996 mit Jens Leker und Harald Krehl) sowie zahlreiche Zeitschriftenbeiträge.

Das Kerngebiet der Forschung von Jürgen Hauschildt stellt das Innovationsmanagement dar. Sein gleichnamiges Lehrbuch hat sich als das Standardwerk etabliert, die 4. Auflage (2007 mit Sören Salomo) ist schon fast vergriffen, eine englischsprachige Ausgabe ist in Vorbereitung. Ebenfalls in Vorbereitung ist die dritte Auflage des Buches "Promotoren – Champions der Innovation" (1999 mit Hans Georg Gemünden). Auf dem Gebiet des Innovationsmanagements sind besonders viele und besonders stark beachtete Beiträge von Jürgen Hauschildt in hochkarätigen wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen.

Eine Würdigung seines wissenschaftlichen Werkes findet sich auch in der zu seinem 65. Geburtstag herausgegebenen Festschrift "Außergewöhnliche Entscheidungen" (2001).

Jürgen Hauschildt war nicht nur ein außergewöhnlich kreativer Forscher. Er war ein Meister des Wortes, mit dem er über Jahrzehnte Studenten, Doktoranden, Kollegen und Unternehmensvertreter zu begeistern wusste. Seine Studenten und der wissenschaftliche Nachwuchs lagen ihm immer sehr am Herzen. Jürgen Hauschildt war ein allseits geschätzter Brückenbauer und Grenzgänger, der den produktiven Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stets im Auge behielt. "Innovationen sind machbar!" So lautete das Credo von Jürgen Hauschildt. Er war eine Lichtgestalt der deutschen Innovationsforschung, ein unerschrockener Vorreiter für beste akademische Standards und ein Vorbild an Menschlichkeit. Wir alle bewahren sein Andenken in unseren Herzen. Seine Werke wirken weiter.

Autor

Prof. Dr. Hans Georg Gemünden
Technische Universität Berlin
Fakultät VII Wirtschaft und Management
Institut für Technologie und Management
Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement
Straße des 17 Juni 135
D-10623 Berlin
Internet: www.tim.tu-berlin.de
E-Mail: hans.gemuenden@tim.tu-berlin.de

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
11. Jahrgang (2008), Ausgabe 3 (März)


Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
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Prof. em. Dr. Dr. h.c. Jürgen Hauschildt † –
eine herausragende Persönlichkeit

von Prof. Dr. Hans Georg Gemünden

Jürgen Hauschildt wurde am 27. Mai 1936 in Hamburg geboren. Er starb am 2. Februar 2008 in Kiel. Nach seiner kaufmännischen Lehre bei der Deutschen Erdöl AG studierte er Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Hamburg und Berlin (TU). Von 1960 bis 1962 war er Assistent an der Hamburger Akademie für Wirtschaft und Politik bei Professor Dr. Dres. h.c. Eberhard Witte, dem er an die Universität Mannheim folgte. Dort promovierte er 1964 zum Dr. rer. pol. und habilitierte sich 1970 für das Fach Betriebswirtschaftslehre.

Mit 34 Jahren übernahm er den Lehrstuhl für Finanzen und Banken an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und leitete diesen von 1970 bis 1979. Bereits in dieser Zeit begnügte sich Hauschildt nicht damit, theoretisch Erdachtes zu formulieren und zu lehren. Seine konstruktive Skepsis gegenüber etablierten Theorien und seine Neugier an der empirischen Wahrheit brachten ihn in einen engen gedanklichen Austausch mit den ebenfalls empirisch ausgerichteten Kollegen Erich Kaufer, Werner Kroeber-Riel und Otto Poensgen.

Der Ruf auf den Lehrstuhl für Organisation an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel führte Jürgen Hauschildt 1979 zurück in seine norddeutsche Heimat. In den Jahren 1979 bis 1981 und 1993 bis 1995 leitete er als geschäftsführender Direktor das Institut für Betriebswirtschaftslehre. Von 1989 bis 1991 war er Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Zusammen mit seinem Kollegen und Freund Klaus Brockhoff baute Jürgen Hauschildt die "Kieler Schule" zu einer der leistungsstärksten Forschungs- und Lehrstätten in Deutschland auf. Mit dem Graduiertenkolleg "BWL für Technologie und Innovation" gesellte sich 1990 sein Kollege Sönke Albers als ein weiterer wichtiger Mitstreiter hinzu. Bis zu seiner Emeritierung 2003 war Jürgen Hauschildt Leiter des Studienkollegs "BWL für Studierende anderer Fakultäten", das er 1999 mit gegründet hatte. 

Jürgen Hauschildt engagierte sich mit viel Elan im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V., der ihn 2005 mit der Ehrenmitgliedschaft würdigte. Von 1984 bis 1986 war er Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission "Organisation". In der Zeit von 1991 bis 1992 war er stellvertretender Verbandsvorsitzender. 1998 war er Initiator der Wissenschaftlichen Kommission "Technologie- und Innovationsmanagement", die er bis 2000 als Gründungsvorsitzender leitete. 

1991 wurde Jürgen Hauschildt zum Autor des Jahres der Zeitschrift für Betriebswirtschaft gewählt für seinen Beitrag zur Messung des Innovationserfolges, 1995 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Rostock und 1996 den Arthur-Burkhardt-Preis des Stifterverbandes für den "Brückenschlag zwischen dem auf Natur und Technik gerichteten Denken und jenem, das auf die Lebensbedingungen des Menschen in unserer Gesellschaft zielt".

Die wissenschaftliche Arbeit von Jürgen Hauschildt deckt ein außerordentliches Spektrum ab. Seine Arbeiten widmen sich den Feldern Öffentliche Unternehmen, Organisationstheorie, Empirische Entscheidungsforschung, Unternehmensanalyse und Innovationsmanagement.

Das Forschungsfeld Öffentliche Unternehmen bearbeitete Jürgen Hauschildt mit seiner Dissertation: "Die Absatzpolitik der Energieversorgungsunternehmen im Spannungsfeld von Gewinnstreben und öffentlichen Leistungsansprüchen" (1964) und mit der Monographie: "Die öffentliche Unternehmung im Interessenkonflikt - Betriebswirtschaftliche Studie zu einer Zielkonzeption der öffentlichen Unternehmung" (1966 mit Eberhard Witte). Beide Arbeiten waren zugleich erste Beiträge zur empirischen Zielforschung und zu Fragen der Unternehmensverfassung.

Die Habilitationsschrift "Organisation der finanziellen Unternehmensführung – eine empirische Untersuchung" (1970) analysiert das Positions- und Kompetenzgefüge der finanziellen Führung und deren Erfolgswirkungen. Sie mündet in empirisch fundierte Gestaltungsempfehlungen, vgl. z.B. "Finanzvorstand, Treasurer, Controller – Das Finanz-Management in der Stellenbeschreibung" (ZFO 1972), und bildet die Basis für Folgestudien, aus denen u.a. die Bücher "Finanzplanung und Finanzkontrolle – Disposition und Organisation" (1981 mit Gerd Sachs und Eberhard Witte) und "Der Controller in der Bank, Systematisches Informations-Management in Kreditinstituten" (2. Aufl. 1993 mit Gerhard Schewe) hervorgingen.

Den Auftakt zu den Arbeiten zur empirischen Entscheidungsforschung bildet 1973 der programmatische Beitrag in der Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung: "Die Struktur von Zielen in Entscheidungsprozessen", gefolgt von einer Reihe weiterer Artikel in anderen namhaften Zeitschriften. Das Hauptwerk stellt die Monographie "Entscheidungsziele" (1977) dar. Die "Entscheidungen der Geschäftsführung" (1983 mit Hans Georg Gemünden, Silvia Grotz-Martin und Ulf Haidle) behandeln in einer empirischen Längsschnittstudie die Themen Typologie von Führungsentscheidungen, Informationsverhalten, Alternativenbildung und Erfolgwirkungen. Der Sammelband "Innovative Entscheidungsprozesse" (1988 mit Eberhard Witte und Oskar Grün) fasst die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojektes "Columbus" zusammen.

Die Forschung zur Unternehmensanalyse und Krisendiagnose begann mit einem großen Gutachten zur Automatisierung der Kreditwürdigkeitsanalyse. Durch die spätere Zusammenarbeit mit der DATEV erfolgte die Weiterentwicklung und Diffusion. Es entstanden die viel gelesenen Werke: "Krisendiagnose durch Bilanzanalyse" (2. Aufl. 2000 mit Jens Leker) und "Erfolgs-, Finanz- und Bilanzanalyse" (3. Auf. 1996 mit Jens Leker und Harald Krehl) sowie zahlreiche Zeitschriftenbeiträge.

Das Kerngebiet der Forschung von Jürgen Hauschildt stellt das Innovationsmanagement dar. Sein gleichnamiges Lehrbuch hat sich als das Standardwerk etabliert, die 4. Auflage (2007 mit Sören Salomo) ist schon fast vergriffen, eine englischsprachige Ausgabe ist in Vorbereitung. Ebenfalls in Vorbereitung ist die dritte Auflage des Buches "Promotoren – Champions der Innovation" (1999 mit Hans Georg Gemünden). Auf dem Gebiet des Innovationsmanagements sind besonders viele und besonders stark beachtete Beiträge von Jürgen Hauschildt in hochkarätigen wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen.

Eine Würdigung seines wissenschaftlichen Werkes findet sich auch in der zu seinem 65. Geburtstag herausgegebenen Festschrift "Außergewöhnliche Entscheidungen" (2001).

Jürgen Hauschildt war nicht nur ein außergewöhnlich kreativer Forscher. Er war ein Meister des Wortes, mit dem er über Jahrzehnte Studenten, Doktoranden, Kollegen und Unternehmensvertreter zu begeistern wusste. Seine Studenten und der wissenschaftliche Nachwuchs lagen ihm immer sehr am Herzen. Jürgen Hauschildt war ein allseits geschätzter Brückenbauer und Grenzgänger, der den produktiven Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stets im Auge behielt. "Innovationen sind machbar!" So lautete das Credo von Jürgen Hauschildt. Er war eine Lichtgestalt der deutschen Innovationsforschung, ein unerschrockener Vorreiter für beste akademische Standards und ein Vorbild an Menschlichkeit. Wir alle bewahren sein Andenken in unseren Herzen. Seine Werke wirken weiter.

Autor

Prof. Dr. Hans Georg Gemünden
Technische Universität Berlin
Fakultät VII Wirtschaft und Management
Institut für Technologie und Management
Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement
Straße des 17 Juni 135
D-10623 Berlin
Internet: www.tim.tu-berlin.de
E-Mail: hans.gemuenden@tim.tu-berlin.de

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
11. Jahrgang (2008), Ausgabe 3 (März)

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 26. Juni 2016

       

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