Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 5 (Mai) - ISSN 1619-2389
 

Zwischen "Dieselgate" und "Lügenpresse" –
Kommunikationsverantwortliche und Krisenmanager
treffen sich zum Krisenkommunikationsgipfel 2016
an der Universität München (LMU)

Pressemitteilung Nr. 2 / 15
(Freitag, 27. November 2015)

München / Kiel – Ob die mutmaßlich jahrelangen Manipulationen bei VW-Dieselfahrzeugen, der dramatische Flugzeugabsturz in Südfrankreich, die Terroranschläge in Paris oder die Flüchtlingskrise – das Vertrauen der Deutschen in die Krisenbewältigungsfähigkeiten von Unternehmen, Behörden und Verbänden wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Wie es Pressesprechern und Krisenbeauftragten gelingt, das Vertrauen der Kunden und Bürger zurückzugewinnen oder gar nicht erst zu verlieren, zeigt der Krisenkommunikationsgipfel 2016 am 16. März 2016 an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

15 Referentinnen und Referenten u.a. von der DATEV, Weltbild, ExxonMobil, 50Hertz Transmission, Robert Koch-Institut und Flughafen Berlin Brandenburg berichten in Fallstudien und Kurzvorträgen von ihren Erfahrungen mit der Kommunikation in kritischen Situationen. Beispielsweise zeigt Georg Streiter, stellvertretender Sprecher der Bundesregierung, wie der Bürgerdialog auf Facebook & Co. auch in Krisenzeiten gelingt. Matthias Burkard, Pressesprecher von Germanwings, veranschaulicht, wie Germanwings und Lufthansa den Flugzeugabsturz in Südfrankreich gemeinsam kommunikativ bewältigt haben.

"In keinem anderen Jahr seit Beginn unserer Datenerhebung (rückwirkend seit 1984) ist der Begriff "Krise" so inflationär benutzt worden wie im Jahr 2015. Zugleich war das Misstrauen der Deutschen in die Krisenbewältigungsfähigkeiten der Verantwortlichen selten größer", sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung, ein "Spin-Off" der Universität Kiel. Im Rahmen des Kongresses erläutert u.a. Pressesprecherin Andrea Titz vom Oberlandesgericht München den schmalen Grat der Pressearbeit bei Gerichtsverfahren, einerseits das Informationsinteresse der Öffentlichkeit zu befriedigen und andererseits die Persönlichkeitsrechte der Verfahrensbeteiligten zu schützen.

"Manipulationsvorwürfe wie "Dieselgate" und "Lügenpresse" stellen PR-Schaffende und Journalisten gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Sie müssen heute viel stärker als früher ihre Arbeitsweise gegenüber der Öffentlichkeit transparent machen und rechtfertigen", sagt Gipfel-Gastgeberin und Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Romy Fröhlich von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die neuen Herausforderungen diskutiert sie in einer Podiumsrunde mit den Kommunikationsmanagern Jörg Howe (Daimler) und Andreas Schütz (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), den Chefredakteuren Prof. Sigmund Gottlieb (Bayerisches Fernsehen) und Bettina Bäumlisberger (Münchner Merkur) sowie dem Vorsitzenden des Deutschen Rats für Public Relations (Prof. Dr. Günter Bentele).

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.krisenkommunikationsgipfel.de

Hintergrundinformationen:

Der Krisenkommunikationsgipfel 2016 ist das mittlerweile 24. Gipfeltreffen des Kieler Krisennavigator. Er richtet sich an Kommunikationsverantwortliche und Pressesprecher, Führungskräfte und Krisenmanager, Medienrechtsanwälte und Wissenschaftler aus Unternehmen, von Behörden, Verbänden, den Medien und der Politik. Veranstaltungspartner des diesjährigen Branchengipfels sind die Berufs- und Branchenverbände Deutsche Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM) und die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V. (de'ge'pol). Als Medienpartner unterstützen den Krisenkommunikationsgipfel 2016 die Fachzeitschriften "Krisenmagazin", "PR Report" und "KSI" sowie der Online-Dienst "PR Journal".

Pressefotos:

www.ifk-kiel.de/pressefotos.html
www.uni-muenchen.de/informationen_fuer/presse/fotoservice

Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

Ansprechpartner

Frank Roselieb (Tagungsleitung)
Krisennavigator - Institut für Krisenforschung
Ein Spin-Off der Universität Kiel
Schauenburgerstraße 116
D-24118 Kiel
Telefon: +49 (0)431 907 - 26 10
Telefax: +49 (0)431 907 - 26 11
Internet: www.krisennavigator.de
E-Mail: roselieb@krisennavigator.de

Prof. Dr. Romy Fröhlich (Gastgeberin)
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
Oettingenstraße 67
D-80538 München
Telefon: +49 (0)89 21 80 - 94 54
Telefax: +49 (0)89 21 80 - 90 14
Internet: www.ifkw.uni-muenchen.de
E-Mail: romy.froehlich@ifkw.lmu.de

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
18. Jahrgang (2015), Ausgabe 11 (November)


Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Krisennavigator 1998-2016. Alle Rechte vorbehalten.
Internet:
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Zwischen "Dieselgate" und "Lügenpresse" –
Kommunikationsverantwortliche und Krisenmanager
treffen sich zum Krisenkommunikationsgipfel 2016
an der Universität München (LMU)

Pressemitteilung Nr. 2 / 15
(Freitag, 27. November 2015)

München / Kiel – Ob die mutmaßlich jahrelangen Manipulationen bei VW-Dieselfahrzeugen, der dramatische Flugzeugabsturz in Südfrankreich, die Terroranschläge in Paris oder die Flüchtlingskrise – das Vertrauen der Deutschen in die Krisenbewältigungsfähigkeiten von Unternehmen, Behörden und Verbänden wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Wie es Pressesprechern und Krisenbeauftragten gelingt, das Vertrauen der Kunden und Bürger zurückzugewinnen oder gar nicht erst zu verlieren, zeigt der Krisenkommunikationsgipfel 2016 am 16. März 2016 an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

15 Referentinnen und Referenten u.a. von der DATEV, Weltbild, ExxonMobil, 50Hertz Transmission, Robert Koch-Institut und Flughafen Berlin Brandenburg berichten in Fallstudien und Kurzvorträgen von ihren Erfahrungen mit der Kommunikation in kritischen Situationen. Beispielsweise zeigt Georg Streiter, stellvertretender Sprecher der Bundesregierung, wie der Bürgerdialog auf Facebook & Co. auch in Krisenzeiten gelingt. Matthias Burkard, Pressesprecher von Germanwings, veranschaulicht, wie Germanwings und Lufthansa den Flugzeugabsturz in Südfrankreich gemeinsam kommunikativ bewältigt haben.

"In keinem anderen Jahr seit Beginn unserer Datenerhebung (rückwirkend seit 1984) ist der Begriff "Krise" so inflationär benutzt worden wie im Jahr 2015. Zugleich war das Misstrauen der Deutschen in die Krisenbewältigungsfähigkeiten der Verantwortlichen selten größer", sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung, ein "Spin-Off" der Universität Kiel. Im Rahmen des Kongresses erläutert u.a. Pressesprecherin Andrea Titz vom Oberlandesgericht München den schmalen Grat der Pressearbeit bei Gerichtsverfahren, einerseits das Informationsinteresse der Öffentlichkeit zu befriedigen und andererseits die Persönlichkeitsrechte der Verfahrensbeteiligten zu schützen.

"Manipulationsvorwürfe wie "Dieselgate" und "Lügenpresse" stellen PR-Schaffende und Journalisten gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Sie müssen heute viel stärker als früher ihre Arbeitsweise gegenüber der Öffentlichkeit transparent machen und rechtfertigen", sagt Gipfel-Gastgeberin und Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Romy Fröhlich von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die neuen Herausforderungen diskutiert sie in einer Podiumsrunde mit den Kommunikationsmanagern Jörg Howe (Daimler) und Andreas Schütz (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), den Chefredakteuren Prof. Sigmund Gottlieb (Bayerisches Fernsehen) und Bettina Bäumlisberger (Münchner Merkur) sowie dem Vorsitzenden des Deutschen Rats für Public Relations (Prof. Dr. Günter Bentele).

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Der Krisenkommunikationsgipfel 2016 ist das mittlerweile 24. Gipfeltreffen des Kieler Krisennavigator. Er richtet sich an Kommunikationsverantwortliche und Pressesprecher, Führungskräfte und Krisenmanager, Medienrechtsanwälte und Wissenschaftler aus Unternehmen, von Behörden, Verbänden, den Medien und der Politik. Veranstaltungspartner des diesjährigen Branchengipfels sind die Berufs- und Branchenverbände Deutsche Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM) und die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V. (de'ge'pol). Als Medienpartner unterstützen den Krisenkommunikationsgipfel 2016 die Fachzeitschriften "Krisenmagazin", "PR Report" und "KSI" sowie der Online-Dienst "PR Journal".

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Telefon: +49 (0)431 907 - 26 10
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Prof. Dr. Romy Fröhlich (Gastgeberin)
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
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18. Jahrgang (2015), Ausgabe 11 (November)

Deutsch   /  English 

Letzte Aktualisierung: Samstag, 28. Mai 2016

       

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