Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 12 (Dezember) - ISSN 1619-2389
 
Insolvenzverwalter - Scharfe Kritik am BFH-Urteil zum Fiskusprivileg

Berlin - Im Dezember 2010 hatte der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass Umsatzsteuerverbindlichkeiten insolventer Unternehmen als so genannte Masseverbindlichkeiten zu behandeln sind. Damit müssen diese vorrangig und in vollem Umfang an den Fiskus gezahlt werden. Das Nachsehen haben andere ungesicherte Gläubiger, die von ihren Forderungen nur eine Quote erhalten - und das oft erst nach Jahren. Hiergegen richtet sich ein offener Brief dreier Insolvenzrechtsverbände an die Bundesjustizministerin. Die Unterzeichner warnen vor den dramatischen Folgen des Urteils. Danach fließe künftig erhebliche Liquidität aus der Insolvenzmasse ab - zulasten der übrigen Gläubiger und des insolventen Unternehmens.

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Gütesiegel - Insolvenzverwalter sollen Gläubigerinteressen stärker berücksichtigen

Köln - Mit einem neuen Gütesiegel für Insolvenzverwalter will die Gläubigerschutzvereinigung Deuschland e.V. (GSV) das Insolvenzmanagement in deutschen Unternehmen stärker am Sanierungsgedanken und an der Position der Gläubiger ausrichten. Insolvenzverwalter können das Gütesiegel für zunächst drei Jahre beantragen, sofern sie die in der Verfahrensordnung festgelegten Qualitätskriterien wie fremdnützige Vorgehensweise, Unabhängigkeit und Integrität erfüllen. Die fünfköpfige Prüfungskommission sichtet die eingereichten Unterlagen. Außerdem ist eine Prüfung der Angaben vor Ort vorgesehen.

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Kreditmediator der Bundesregierung - In 73 Prozent der Fälle erfolgreich

Frankfurt am Main - Bei stockenden oder bereits gescheiterten Kreditverhandlungen können sich Unternehmen seit März 2010 an Hans-Joachim Metternich, den Kreditmediator des Bundesregierung, wenden. Mit seinem Team in Frankfurt am Main stellt er ein bundesweit einheitliches Kreditmediationsverfahren bereit, um die dringend benötigte Fremdkapitalfinanzierung für Betriebe doch noch sicherzustellen. Das Verfahren wurde gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Kreditwirtschaft und den Kammern entwickelt - und kann nach einem Jahr erste Erfolge vorweisen: 722-mal konnte der Kreditmediator Not leidenden Unternehmen das Geld doch noch beschaffen.

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Risikomanagement im Mittelstand - Berater-Studie macht Defizite deutlich

Frankfurt am Main - Der deutsche Mittelstand hat beim Risikomanagement noch großen Nachholbedarf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der drei Beratungsgesellschaften Funk RMCE, Rödl & Partner und Weissman & Cie., die in Frankfurt am Main vorgestellt wurde. Danach befassen sich nur bei einem Drittel der rund 400 befragten mittelständischen Unternehmen die Geschäftsführung oder der Vorstand direkt mit dem Risikomanagement. Gleichwohl planen 81 Prozent der Mittelständler Investitionen, um Risiken zukünftig professioneller steuern zu können. Treiber dieser Entwicklung sind - neben dem neuen deutschen Bilanzrecht - vor allem die gestiegenen Anforderungen seitens der Kreditgeber, Investoren und Gesellschafter.

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Studie zur Elektroindustrie - Spitzenunternehmen haben Krisenjahr gut überstanden

München - Die Spitzenunternehmen der deutschen Elektroindustrie haben das Krisenjahr 2009 erstaunlich gut weggesteckt und waren mit einer durchschnittlichen Umsatzrendite von neun Prozent hochprofitabel. Doch der vormals deutliche Vorsprung der Branchenführer hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit wird kleiner. Das sind zwei Ergebnisse der Studie "Fit for the Future 2010" des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) und der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH. Der ZVEI Future Index gibt seit bereits fünf Jahren einen Überblick über die gegenwärtige Situation, die Zukunftsperspektiven und die Erfolgsfaktoren der Branche.

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Insolvenzverwalter - Scharfe Kritik am BFH-Urteil zum Fiskusprivileg

Berlin - Im Dezember 2010 hatte der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass Umsatzsteuerverbindlichkeiten insolventer Unternehmen als so genannte Masseverbindlichkeiten zu behandeln sind. Damit müssen diese vorrangig und in vollem Umfang an den Fiskus gezahlt werden. Das Nachsehen haben andere ungesicherte Gläubiger, die von ihren Forderungen nur eine Quote erhalten - und das oft erst nach Jahren. Hiergegen richtet sich ein offener Brief dreier Insolvenzrechtsverbände an die Bundesjustizministerin. Die Unterzeichner warnen vor den dramatischen Folgen des Urteils. Danach fließe künftig erhebliche Liquidität aus der Insolvenzmasse ab - zulasten der übrigen Gläubiger und des insolventen Unternehmens.

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Köln - Mit einem neuen Gütesiegel für Insolvenzverwalter will die Gläubigerschutzvereinigung Deuschland e.V. (GSV) das Insolvenzmanagement in deutschen Unternehmen stärker am Sanierungsgedanken und an der Position der Gläubiger ausrichten. Insolvenzverwalter können das Gütesiegel für zunächst drei Jahre beantragen, sofern sie die in der Verfahrensordnung festgelegten Qualitätskriterien wie fremdnützige Vorgehensweise, Unabhängigkeit und Integrität erfüllen. Die fünfköpfige Prüfungskommission sichtet die eingereichten Unterlagen. Außerdem ist eine Prüfung der Angaben vor Ort vorgesehen.

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Frankfurt am Main - Der deutsche Mittelstand hat beim Risikomanagement noch großen Nachholbedarf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der drei Beratungsgesellschaften Funk RMCE, Rödl & Partner und Weissman & Cie., die in Frankfurt am Main vorgestellt wurde. Danach befassen sich nur bei einem Drittel der rund 400 befragten mittelständischen Unternehmen die Geschäftsführung oder der Vorstand direkt mit dem Risikomanagement. Gleichwohl planen 81 Prozent der Mittelständler Investitionen, um Risiken zukünftig professioneller steuern zu können. Treiber dieser Entwicklung sind - neben dem neuen deutschen Bilanzrecht - vor allem die gestiegenen Anforderungen seitens der Kreditgeber, Investoren und Gesellschafter.

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München - Die Spitzenunternehmen der deutschen Elektroindustrie haben das Krisenjahr 2009 erstaunlich gut weggesteckt und waren mit einer durchschnittlichen Umsatzrendite von neun Prozent hochprofitabel. Doch der vormals deutliche Vorsprung der Branchenführer hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit wird kleiner. Das sind zwei Ergebnisse der Studie "Fit for the Future 2010" des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) und der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH. Der ZVEI Future Index gibt seit bereits fünf Jahren einen Überblick über die gegenwärtige Situation, die Zukunftsperspektiven und die Erfolgsfaktoren der Branche.

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Letzte Aktualisierung: Samstag, 10. Dezember 2016

       

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