Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 8 (August) - ISSN 1619-2389
 

Rating-Software "Quick-Rater"

von Dr. Werner Gleißner

Ausgangssituation

Besonders mittelständische Unternehmen sind mit den risikoorientierten und verschärften Kreditvergaberichtlinien (Basel II) konfrontiert. Von der Bewertung ihrer Bonität und damit ihrer Kreditwürdigkeit (Rating) hängt ab, ob sie einen Kredit erhalten und wenn ja, zu welchen Konditionen. Die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens - und damit die Wahrscheinlichkeit einer Illiquidität oder Überschuldung - stehen auf dem Prüfstand.  

Für Unternehmen ist es folglich von essenzieller Bedeutung, Rating-Strategien zu entwickeln, um sich bei der Hausbank einen Finanzierungsrahmen zu wettbewerbsfähigen Konditionen zu sichern. Voraussetzung hierfür ist ein grundlegendes Verständnis der Herangehensweise der Kreditinstitute und Rating-Agenturen an ein Unternehmensrating.

Softwarebasierte Rating-Einschätzung

In den Rating-Prozess fließen neben finanziellen Kennzahlen der Jahresabschlussanalyse auch weitere Rating-Kriterien ein - wie beispielsweise die Branchensituation oder Wettbewerbsvorteile am Markt. Mit Hilfe der kostenlosen Rating-Software "Quick-Rater" der FutureValue Group AG aus Leinfelden-Echterdingen lassen sich die verschiedenen Teilratings innerhalb kürzester Zeit zu einer Gesamtbeurteilung des Unternehmens aus Sicht der Gläubiger verdichten.

Damit ergibt sich in weniger als einer halben Stunde zum einen eine fundierte erste Einschätzung des Ratings des eigenen Unternehmens. Zum anderen werden mögliche Unternehmensrisiken aufgezeigt, die sich negativ auf das Unternehmen(srating) auswirken können. Die Software fungiert somit auch als betriebliches Frühwarnsystem.

Der "Quick-Rater" basiert auf einem Bewertungsansatz, der kurz-, mittel- und langfristige Prognosen miteinbezieht. Er berücksichtigt die folgenden Rating-Kriterien:

  • Erfolgspotenziale: langfristige Ertragsaussichten wie z.B. Verfügbarkeit von bestimmten Kompetenzen, interne Stärken wie Prozess-Effizienz
     
  • Finanzrating: Jahresabschlusskennzahlen wie z.B. dynamischer Verschuldungsgrad, Zinsdeckung und qualitative Eigenschaften wie die Beziehung zu Banken
     
  • Branchenrating: erwartetes Ertragsniveau der Branche sowie verbundene Risiken (industrieökonomische Überlegungen nach Porter)
     
  • Risiken: kurz- und mittelfristige Schwankungen wie z.B. konjunkturelle Nachfrage-Schwankungen und strategische Risiken wie z.B. Bedrohung des Wettbewerbsvorteils

Entsprechend dieser Kriterien werden in Anlehnung an das strukturierte Vorgehen der Banken und Rating-Agenturen systematisch und übersichtlich die spezifischen Eigenschaften und Kennzahlen des jeweiligen Unternehmens abgefragt.

Abbildung 1: Benutzeroberfläche der Software "Quick-Rater"

Die Software stellt sowohl die einzelnen Ergebnisse der Teilratings als auch das verdichtete Ergebnis des gesamten Unternehmensratings separat und übersichtlich dar. Das Gesamtrating umfasst dabei die Beurteilung des Risikos, der branchen- und unternehmensabhängigen Zukunftspotenziale sowie der Finanzsituation. Jedem Unternehmen ist es damit möglich, zügig und durch die Brille der Kreditinstitute die eigene Unternehmenssituation zu betrachten.

Download

Die Software "Quick-Rater" steht zum kostenlosen Download bereit. Nachdem Sie die .zip-Datei (ca. 5,3 MB) entpackt haben, können Sie Ihre eigenen Unternehmensdaten direkt in die Excel-Datei (ca. 9,3 MB) eingeben. Je nach Sicherheitseinstellungen Ihres Rechners wählen Sie bitte ggf. "Makros aktivieren".

Ansprechpartner

Dr. Werner Gleißner
FutureValue Group AG
Obere Gärten 18
D-70771 Leinfelden-Echterdingen
Telefon: +49 (0)711 79 73 58 - 30
Telefax: +49 (0)711 79 73 58 - 58
Internet: www.futurevalue.de
E-Mail: w.gleissner@futurevalue.de

 

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
11. Jahrgang (2008), Ausgabe 5 (Mai)


Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Krisennavigator 1998-2016. Alle Rechte vorbehalten.
Internet:
www.krisennavigator.de | E-Mail: poststelle@ifk-kiel.de

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Deutsch   /  English  Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 24. August 2016
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Ausgangssituation

Besonders mittelständische Unternehmen sind mit den risikoorientierten und verschärften Kreditvergaberichtlinien (Basel II) konfrontiert. Von der Bewertung ihrer Bonität und damit ihrer Kreditwürdigkeit (Rating) hängt ab, ob sie einen Kredit erhalten und wenn ja, zu welchen Konditionen. Die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens - und damit die Wahrscheinlichkeit einer Illiquidität oder Überschuldung - stehen auf dem Prüfstand.  

Für Unternehmen ist es folglich von essenzieller Bedeutung, Rating-Strategien zu entwickeln, um sich bei der Hausbank einen Finanzierungsrahmen zu wettbewerbsfähigen Konditionen zu sichern. Voraussetzung hierfür ist ein grundlegendes Verständnis der Herangehensweise der Kreditinstitute und Rating-Agenturen an ein Unternehmensrating.

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Der "Quick-Rater" basiert auf einem Bewertungsansatz, der kurz-, mittel- und langfristige Prognosen miteinbezieht. Er berücksichtigt die folgenden Rating-Kriterien:

Entsprechend dieser Kriterien werden in Anlehnung an das strukturierte Vorgehen der Banken und Rating-Agenturen systematisch und übersichtlich die spezifischen Eigenschaften und Kennzahlen des jeweiligen Unternehmens abgefragt.

Abbildung 1: Benutzeroberfläche der Software "Quick-Rater"

Die Software stellt sowohl die einzelnen Ergebnisse der Teilratings als auch das verdichtete Ergebnis des gesamten Unternehmensratings separat und übersichtlich dar. Das Gesamtrating umfasst dabei die Beurteilung des Risikos, der branchen- und unternehmensabhängigen Zukunftspotenziale sowie der Finanzsituation. Jedem Unternehmen ist es damit möglich, zügig und durch die Brille der Kreditinstitute die eigene Unternehmenssituation zu betrachten.

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11. Jahrgang (2008), Ausgabe 5 (Mai)

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