Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 8 (August) - ISSN 1619-2389
 
 RESTRUKTURIERUNGSMAGAZIN
   Zeitschrift für Restrukturierung, Sanierung
   und strategische Unternehmensführung
   ISSN 1867-7517
   www.restrukturierungsmagazin.de

Restrukturierungsberater AlixPartners wehrt sich gegen Vorwurf der Falschberatung bei Märklin

München / Göppingen - Noch im Dezember 2007 erhielt der Modelleisenbahnhersteller Märklin gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft AlixPartners in London einen Preis für den besten europäischen Turnaround. 14 Monate später, im Februar 2009, musste das schwäbische Traditionsunternehmen Insolvenz anmelden. Der Finanzinvestor Kingsbridge kündigte darauf hin eine Klage gegen AlixPartners wegen Falschberatung an. Die Restrukturierungsberater weisen nun die erhobenen Vorwürfe als "absurd" zurück.

Die Beratungsgesellschaft AlixPartners wurde Mitte 2006 zu Märklin gerufen, um im Auftrag des Investors Kingsbridge gemeinsam mit anderen Beratungsgesellschaften Due-Diligence-Prüfungen durchzuführen. Diese kamen zum Ergebnis, dass ein Turnaround von Märklin auf Basis eines strikten Konsolidierungskurses grundsätzlich möglich war. Nach Darstellung von AlixPartners konnte das Unternehmen durch die dann eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen erfolgreich stabilisiert werden. Trotzdem musste der Modelleisenbahnhersteller im Febraur 2009 Insolvenz anmelden.

Der Investor Kingsbridge führt die Pleite - nach Darstellung von AlixPartners - auf angeblich "nicht seriöse und nicht vertraggemäß recherchierte Annahmen" der Ergebnisprognosen von AlixPartners zurück und drohte mit Schadensersatzforderungen gegen die Turnaroundberater. AlixPartners weist diese Anschuldigungen als "absurd" zurück und sieht vielmehr den Strategieschwenk des von Kingsbridge neu eingesetzten Märklin-Managements hin zu einer Wachstumsstrategie als einen wesentlichen Grund für das Scheitern des Unternehmens.

Nach Ansicht von AlixPartners eignet sich der Fall Märklin außerdem nicht als Exempel dafür, dass Investoren die Verantwortung für mögliche Verluste auf ihre Berater abwälzen können. Die nun erhobenen Vorwürfe seien vielmehr Bestandteil einer "durch Halbwahrheiten und Falschinformationen gefütterten Pressekampagne, die gezielt die Reputation des Beratungsunternehmens beschädigen soll". Scharfe Kritik üben AlixPartners auch an den Medien, die angeblich ihre journalistische Sorgfaltspflicht verletzt und die Honorarsumme für das Märklin-Engagement falsch dargestellt haben.

Weitere Informationen unter www.alixpartners.com

© 2011 Krisennavigator. Alle Rechte vorbehalten.
Stand der Informationen: 22. September 2009.


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schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
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Die Beratungsgesellschaft AlixPartners wurde Mitte 2006 zu Märklin gerufen, um im Auftrag des Investors Kingsbridge gemeinsam mit anderen Beratungsgesellschaften Due-Diligence-Prüfungen durchzuführen. Diese kamen zum Ergebnis, dass ein Turnaround von Märklin auf Basis eines strikten Konsolidierungskurses grundsätzlich möglich war. Nach Darstellung von AlixPartners konnte das Unternehmen durch die dann eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen erfolgreich stabilisiert werden. Trotzdem musste der Modelleisenbahnhersteller im Febraur 2009 Insolvenz anmelden.

Der Investor Kingsbridge führt die Pleite - nach Darstellung von AlixPartners - auf angeblich "nicht seriöse und nicht vertraggemäß recherchierte Annahmen" der Ergebnisprognosen von AlixPartners zurück und drohte mit Schadensersatzforderungen gegen die Turnaroundberater. AlixPartners weist diese Anschuldigungen als "absurd" zurück und sieht vielmehr den Strategieschwenk des von Kingsbridge neu eingesetzten Märklin-Managements hin zu einer Wachstumsstrategie als einen wesentlichen Grund für das Scheitern des Unternehmens.

Nach Ansicht von AlixPartners eignet sich der Fall Märklin außerdem nicht als Exempel dafür, dass Investoren die Verantwortung für mögliche Verluste auf ihre Berater abwälzen können. Die nun erhobenen Vorwürfe seien vielmehr Bestandteil einer "durch Halbwahrheiten und Falschinformationen gefütterten Pressekampagne, die gezielt die Reputation des Beratungsunternehmens beschädigen soll". Scharfe Kritik üben AlixPartners auch an den Medien, die angeblich ihre journalistische Sorgfaltspflicht verletzt und die Honorarsumme für das Märklin-Engagement falsch dargestellt haben.

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