Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 9 (September) - ISSN 1619-2389
 

Beraterfusion - Neuer deutscher "Big Player" für Insolvenz und Sanierung entsteht

Berlin - Die Insolvenzverwalter-Kanzlei hww wienberg wilhelm und die Sanierungsberatung CMS Societät für Unternehmensberatung AG schließen sich am 01. Januar 2011 zur "hww Gruppe" zusammen. Die neue Unternehmensgruppe wird aus drei eigenständigen Einheiten bestehen und rund 360 Mitarbeiter an etwa 30 Standorten in Deutschland beschäftigen. Der Zusammenschluss gilt zugleich als Vorzeichen für einen tiefgreifenden Wandel in der auf die Rettung von Unternehmen spezialisierten Branche. Durch die Reform der Insolvenzordnung (InsO) wird künftig die so genannte "insolvenznahe Sanierung" in einer weit früheren Phase beginnen und sich eng mit der darauf folgenden Insolvenzverwaltung verzahnen.

Mit der hww Gruppe betritt ein Dienstleister den boomenden Markt für Insolvenzverwaltung und Sanierung, der sowohl auf der betriebswirtschaftlichen als auch auf der rechtlichen Seite tätig ist. Beide Unternehmen bringen sich damit frühzeitig für die bevorstehende Insolvenzrechtsreform in Stellung. "Insbesondere wird die Anordnung von Eigenverwaltungen bereits im vorläufigen Insolvenzverfahren den Bedarf an insolvenzerfahrenen Beratern erhöhen, die vor Insolvenzanmeldung tätig werden", betonte Rüdiger Wienberg, Namenspartner bei hww wienberg wilhelm. "hww und CMS vereinen in sich genau die Kernkompetenzen, die dafür erforderlich sind: Finanz- und leistungswirtschaftliche Sanierung, sanierungsbegleitende Rechtsberatung und sanierungsorientierte Insolvenzverwaltung", ergänzte Burkhard Jung, Vorstand der CMS Societät für Unternehmensberatung AG.

Kern der hww Gruppe bilden die "hww wienberg wilhelm Insolvenzverwalter", die sich auf Insolvenzverwaltung konzentrieren. Die bisherige CMS Societät für Unternehmensberatung AG tritt als "hww CMS Unternehmensberatungs GmbH" in die Gruppe ein und bietet insolvenznahe und außerinsolvenzliche Sanierung und Beratung an. Drittes Unternehmen der Gruppe sind die "hww wienberg wilhelm Rechtsanwälte", die sich auf insolvenz- und sanierungsnahe Rechtsberatung spezialisieren. Alle drei Unternehmen sollen sowohl bei Sanierungsmandaten und Insolvenzverfahren gemeinsam agieren als auch selbstständig am Markt auftreten. "Unsere Mandanten und Verfahren profitieren in allen Fällen von unserer Expertise auf allen Kompetenzfeldern", so Rüdiger Wienberg weiter.

"hww wienberg wilhelm" gehört zu den Top 3 der deutschen Insolvenzverwalterkanzleien. Die Insolvenzverwalter haben bereits über 9.000 Insolvenzverfahren verwaltet, u.a. den Musicalveranstalter Stella, Thielert AG, Stahlwerk Gröditz, Akson-Gruppe, VATAS Holding und verschiedene Quelle-Töchter. Die CMS Societät für Unternehmensberatung AG ist eine führende deutsche Sanierungsberatung und seit 35 Jahren im Markt. Hauptgeschäftsfeld der bisherigen CMS ist die betriebswirtschaftliche Sanierung insolventer Unternehmen, einschließlich der umfassenden Betreuung von M&A-Prozessen. Die Berater sind u.a. mitverantwortlich für die Rettung von Woolworth, Adessa oder Mäc-Geiz.

© 2011 Krisennavigator. Alle Rechte vorbehalten.
Stand der Informationen: 16. Dezember 2010.


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Berlin - Die Insolvenzverwalter-Kanzlei hww wienberg wilhelm und die Sanierungsberatung CMS Societät für Unternehmensberatung AG schließen sich am 01. Januar 2011 zur "hww Gruppe" zusammen. Die neue Unternehmensgruppe wird aus drei eigenständigen Einheiten bestehen und rund 360 Mitarbeiter an etwa 30 Standorten in Deutschland beschäftigen. Der Zusammenschluss gilt zugleich als Vorzeichen für einen tiefgreifenden Wandel in der auf die Rettung von Unternehmen spezialisierten Branche. Durch die Reform der Insolvenzordnung (InsO) wird künftig die so genannte "insolvenznahe Sanierung" in einer weit früheren Phase beginnen und sich eng mit der darauf folgenden Insolvenzverwaltung verzahnen.

Mit der hww Gruppe betritt ein Dienstleister den boomenden Markt für Insolvenzverwaltung und Sanierung, der sowohl auf der betriebswirtschaftlichen als auch auf der rechtlichen Seite tätig ist. Beide Unternehmen bringen sich damit frühzeitig für die bevorstehende Insolvenzrechtsreform in Stellung. "Insbesondere wird die Anordnung von Eigenverwaltungen bereits im vorläufigen Insolvenzverfahren den Bedarf an insolvenzerfahrenen Beratern erhöhen, die vor Insolvenzanmeldung tätig werden", betonte Rüdiger Wienberg, Namenspartner bei hww wienberg wilhelm. "hww und CMS vereinen in sich genau die Kernkompetenzen, die dafür erforderlich sind: Finanz- und leistungswirtschaftliche Sanierung, sanierungsbegleitende Rechtsberatung und sanierungsorientierte Insolvenzverwaltung", ergänzte Burkhard Jung, Vorstand der CMS Societät für Unternehmensberatung AG.

Kern der hww Gruppe bilden die "hww wienberg wilhelm Insolvenzverwalter", die sich auf Insolvenzverwaltung konzentrieren. Die bisherige CMS Societät für Unternehmensberatung AG tritt als "hww CMS Unternehmensberatungs GmbH" in die Gruppe ein und bietet insolvenznahe und außerinsolvenzliche Sanierung und Beratung an. Drittes Unternehmen der Gruppe sind die "hww wienberg wilhelm Rechtsanwälte", die sich auf insolvenz- und sanierungsnahe Rechtsberatung spezialisieren. Alle drei Unternehmen sollen sowohl bei Sanierungsmandaten und Insolvenzverfahren gemeinsam agieren als auch selbstständig am Markt auftreten. "Unsere Mandanten und Verfahren profitieren in allen Fällen von unserer Expertise auf allen Kompetenzfeldern", so Rüdiger Wienberg weiter.

"hww wienberg wilhelm" gehört zu den Top 3 der deutschen Insolvenzverwalterkanzleien. Die Insolvenzverwalter haben bereits über 9.000 Insolvenzverfahren verwaltet, u.a. den Musicalveranstalter Stella, Thielert AG, Stahlwerk Gröditz, Akson-Gruppe, VATAS Holding und verschiedene Quelle-Töchter. Die CMS Societät für Unternehmensberatung AG ist eine führende deutsche Sanierungsberatung und seit 35 Jahren im Markt. Hauptgeschäftsfeld der bisherigen CMS ist die betriebswirtschaftliche Sanierung insolventer Unternehmen, einschließlich der umfassenden Betreuung von M&A-Prozessen. Die Berater sind u.a. mitverantwortlich für die Rettung von Woolworth, Adessa oder Mäc-Geiz.

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