Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 9 (September) - ISSN 1619-2389
 

Sicherheitsmanagement bei Großveranstaltungen - Neue Techniken zur IT-Vernetzung

Stuttgart - Internetfähige Smartphones sind heute weit verbreitet. Apps oder andere mobile Dienste helfen dabei, sich jederzeit, häufig auch ortsbezogen, zu allen möglichen Themen Informationen zu beschaffen. Wie sich diese Infrastruktur für die Unterstützung von Sicherheitsaufgaben bei Großveranstaltungen nutzen lässt, war das zentrale Thema des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts "VeRSiert". Innerhalb der letzten drei Jahre hat das Projektkonsortium innovative Lösungen zur Simulation kritischer Ereignisse, Möglichkeiten der videobasierten Personenzählung sowie Ansätze zur Schulung für Verkehrsunternehmen entwickelt. Diese wurden zum Abschluss des Projekts am 06. April 2011 in Köln präsentiert.

Neben Verkehrs- und Sicherheitsbehörden aus Köln, Organisatoren von Großveranstaltungen und dem Projektträger BMBF zog die Veranstaltung auch weitere Experten aus den Gebieten der zivilen Sicherheit und des Nahverkehrs an. Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart, das eng mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation (IAO) kooperiert, stellte mobile Veranstaltungs- und Notfalldienste für Veranstaltungsbesucher sowie ein Informationsportal für die organisationsübergreifende Kooperation vor. Erstmalig präsentierte das Fraunhofer IAO zudem eine kartenbasierte Multitouch-Anwendung, welche die Zusammenarbeit von Verkehrs- und Sicherheitsakteuren unterstützt. Damit lassen sich vor, während und nach der Großveranstaltung Informationen räumlich verortet ablegen und kommentieren, beispielsweise relevante Pläne vor einer Ortsbesichtigung oder Fotos für die Nachbesprechung.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt "VeRSiert" fließen in zwei weitere EU-Forschungsprojekte ein, die gerade gestartet wurden: In "SECUR-ED" (Secure Urban Mass Transportation – European Demonstrator) entwickelt das Fraunhofer IAO ein Konzept zur Interoperabilität der IT-Systeme von Verkehrs- und Sicherheitspartnern und entwirft ein Entscheidungsunterstützungssystem für die Informationsfusion und Informationsvisualisierung auf Multitouch-Basis. Ferner wird das institutionenübergreifende Kompetenzmanagement für sicherheitskritische Situationen betrachtet. In "Alert4All" arbeitet das IAT der Universität Stuttgart an Vorgehensweisen und IT-Modulen zur Modellierung und Simulation von multimodalen Bevölkerungswarnungen in Krisensituationen wie Erdbeben oder Unwettern.

© 2011 Krisennavigator. Alle Rechte vorbehalten.
Stand der Informationen: 06. April 2011.


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Stuttgart - Internetfähige Smartphones sind heute weit verbreitet. Apps oder andere mobile Dienste helfen dabei, sich jederzeit, häufig auch ortsbezogen, zu allen möglichen Themen Informationen zu beschaffen. Wie sich diese Infrastruktur für die Unterstützung von Sicherheitsaufgaben bei Großveranstaltungen nutzen lässt, war das zentrale Thema des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts "VeRSiert". Innerhalb der letzten drei Jahre hat das Projektkonsortium innovative Lösungen zur Simulation kritischer Ereignisse, Möglichkeiten der videobasierten Personenzählung sowie Ansätze zur Schulung für Verkehrsunternehmen entwickelt. Diese wurden zum Abschluss des Projekts am 06. April 2011 in Köln präsentiert.

Neben Verkehrs- und Sicherheitsbehörden aus Köln, Organisatoren von Großveranstaltungen und dem Projektträger BMBF zog die Veranstaltung auch weitere Experten aus den Gebieten der zivilen Sicherheit und des Nahverkehrs an. Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart, das eng mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation (IAO) kooperiert, stellte mobile Veranstaltungs- und Notfalldienste für Veranstaltungsbesucher sowie ein Informationsportal für die organisationsübergreifende Kooperation vor. Erstmalig präsentierte das Fraunhofer IAO zudem eine kartenbasierte Multitouch-Anwendung, welche die Zusammenarbeit von Verkehrs- und Sicherheitsakteuren unterstützt. Damit lassen sich vor, während und nach der Großveranstaltung Informationen räumlich verortet ablegen und kommentieren, beispielsweise relevante Pläne vor einer Ortsbesichtigung oder Fotos für die Nachbesprechung.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt "VeRSiert" fließen in zwei weitere EU-Forschungsprojekte ein, die gerade gestartet wurden: In "SECUR-ED" (Secure Urban Mass Transportation – European Demonstrator) entwickelt das Fraunhofer IAO ein Konzept zur Interoperabilität der IT-Systeme von Verkehrs- und Sicherheitspartnern und entwirft ein Entscheidungsunterstützungssystem für die Informationsfusion und Informationsvisualisierung auf Multitouch-Basis. Ferner wird das institutionenübergreifende Kompetenzmanagement für sicherheitskritische Situationen betrachtet. In "Alert4All" arbeitet das IAT der Universität Stuttgart an Vorgehensweisen und IT-Modulen zur Modellierung und Simulation von multimodalen Bevölkerungswarnungen in Krisensituationen wie Erdbeben oder Unwettern.

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Letzte Aktualisierung: Montag, 26. September 2016

       

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