Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 6 (Juni) - ISSN 1619-2389
 

Tsunami - THW-Helfer blicken auf mehrjährigen Katastropheneinsatz zurück

Bonn - Rund 230.000 Menschen starben und ganze Landstriche wurden verwüstet als am 26. Dezember 2004 ein Tsunami auf die Küsten Südostasiens traf. Als eine der ersten internationalen Hilfsorganisationen war die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) vor Ort. In Sri Lanka, Thailand, Indonesien und auf den Malediven leisteten mehr als 170 THW-Kräfte humanitäre Soforthilfe. In den folgenden viereinhalb Jahren bis Mai 2009 wurden rund 24 Millionen Euro vom THW in den Wiederaufbau der Infrastruktur investiert. Das Geld stammte überwiegend aus Spenden.

Unmittelbar nach den ersten Katastrophenmeldungen brachen die Schnelleinsatzeinheiten "Wasser" und "Bergung" des THW in das Unglücksgebiet auf. Auf Sri Lanka, in der indonesischen Provinz Aceh, auf den Malediven und im thailändischen Khao Lak stellten die THW-Helfer die Trinkwasserversorgung für die betroffene Bevölkerung sicher, produzierten Strom für Notunterkünfte und halfen bei den Bergungsarbeiten in zerstörten Hotelanlagen. Bis Ende März 2005 reinigten sie mehrere hundert Brunnen und stellten mit 17 Aufbereitungsanlagen für Trinkwasser täglich mehr als 500.000 Liter sauberes Wasser für die Bevölkerung im Einsatzgebiet bereit.

Bereits kurz nach dem Unglück begann das THW unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" mit mehr als 30 längerfristigen Projekten zum Wiederaufbau der Infrastruktur. Auf Sri Lanka, der indonesischen Insel Simeulue und in der indonesischen Provinz Aceh setzten die Einsatzkräfte zahlreiche Wohnhäuser, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Verwaltungsgebäude wieder instand und sicherten die Wasser- und Stromversorgung. Großen Wert hat das THW auf die Schulung und Einbindung lokaler Arbeitskräfte gelegt. Durch diesen Wissenstransfer lernte die Bevölkerung, die Infrastruktur nach dem Ende des THW-Einsatzes selbstständig zu warten und instand zu halten.

© 2014 Krisennavigator. Alle Rechte vorbehalten.
Stand der Informationen: 18. Dezember 2014


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Bonn - Rund 230.000 Menschen starben und ganze Landstriche wurden verwüstet als am 26. Dezember 2004 ein Tsunami auf die Küsten Südostasiens traf. Als eine der ersten internationalen Hilfsorganisationen war die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) vor Ort. In Sri Lanka, Thailand, Indonesien und auf den Malediven leisteten mehr als 170 THW-Kräfte humanitäre Soforthilfe. In den folgenden viereinhalb Jahren bis Mai 2009 wurden rund 24 Millionen Euro vom THW in den Wiederaufbau der Infrastruktur investiert. Das Geld stammte überwiegend aus Spenden.

Unmittelbar nach den ersten Katastrophenmeldungen brachen die Schnelleinsatzeinheiten "Wasser" und "Bergung" des THW in das Unglücksgebiet auf. Auf Sri Lanka, in der indonesischen Provinz Aceh, auf den Malediven und im thailändischen Khao Lak stellten die THW-Helfer die Trinkwasserversorgung für die betroffene Bevölkerung sicher, produzierten Strom für Notunterkünfte und halfen bei den Bergungsarbeiten in zerstörten Hotelanlagen. Bis Ende März 2005 reinigten sie mehrere hundert Brunnen und stellten mit 17 Aufbereitungsanlagen für Trinkwasser täglich mehr als 500.000 Liter sauberes Wasser für die Bevölkerung im Einsatzgebiet bereit.

Bereits kurz nach dem Unglück begann das THW unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" mit mehr als 30 längerfristigen Projekten zum Wiederaufbau der Infrastruktur. Auf Sri Lanka, der indonesischen Insel Simeulue und in der indonesischen Provinz Aceh setzten die Einsatzkräfte zahlreiche Wohnhäuser, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Verwaltungsgebäude wieder instand und sicherten die Wasser- und Stromversorgung. Großen Wert hat das THW auf die Schulung und Einbindung lokaler Arbeitskräfte gelegt. Durch diesen Wissenstransfer lernte die Bevölkerung, die Infrastruktur nach dem Ende des THW-Einsatzes selbstständig zu warten und instand zu halten.

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