Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 5 (Mai) - ISSN 1619-2389
 

Schweiz - Nationale Krisenübung zu Pandemie und Blackout durchgeführt

Bern - Drei Wochen lang, vom 03. bis 21. November 2014, hat die Eidgenossenschaft die Krisenbewältigung bei einem Ausfall der Stromversorgung und einer zeitgleichen Pandemie geübt. Teilnehmer der landesweiten Sicherheitsverbundübung "SVU 14" waren - neben den politischen Entscheidungsträgern, den Krisenkoordinatoren des Bundes, aller Kantone und der Schweizer Armee - auch die Krisenbeauftragten privatwirtschaftlicher Unternehmen aus der Verkehrs-, Energie- und Telekommunikationswirtschaft.

Die simulierte Notlage nahm ihren Anfang in einer Cyberattacke auf die Stromwirtschaft, die zu einer lang anhaltendende Strommangellage führte. Parallel infizierte sich ein Viertel der Schweizer Bevölkerung mit einem Grippevirus. Die Katastrophensimulation war dabei keine durchgängige Übung, sondern modular aufgebaut. Hierdurch sollte der Routinebetrieb der beteiligten Organisationen parallel zur dreiwöchigen Krisenübung gewährleistet werden. Die Kernphasen der Krisenbewältigung wurden jeweils in Stabssitzungen, Seminaren und Plenumsveranstaltungen durchgespielt.

Der Schwerpunkt der Übung lag auf der politisch-strategischen Ebene - also neben dem Krisenmanagement auch auf der politischen Entscheidungsfindung. Im Mittelpunkt standen u.a. die Fragen: Kann die Schweiz mehrere parallele Krisenereignisse gleichzeitig bewältigen? Sind die Verantwortlichkeiten zwischen dem Bund und den Kantone hinreichend geklärt? Ist die Krisentechnik einsatzbereit und katastrophentauglich? Die Übung wird in den nächsten Monaten ausgewertet. Ein ausführlicher Abschlussbericht soll Mitte 2015 vorliegen.

© 2014 Krisennavigator. Alle Rechte vorbehalten.
Stand der Informationen: 21. November 2014


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Die simulierte Notlage nahm ihren Anfang in einer Cyberattacke auf die Stromwirtschaft, die zu einer lang anhaltendende Strommangellage führte. Parallel infizierte sich ein Viertel der Schweizer Bevölkerung mit einem Grippevirus. Die Katastrophensimulation war dabei keine durchgängige Übung, sondern modular aufgebaut. Hierdurch sollte der Routinebetrieb der beteiligten Organisationen parallel zur dreiwöchigen Krisenübung gewährleistet werden. Die Kernphasen der Krisenbewältigung wurden jeweils in Stabssitzungen, Seminaren und Plenumsveranstaltungen durchgespielt.

Der Schwerpunkt der Übung lag auf der politisch-strategischen Ebene - also neben dem Krisenmanagement auch auf der politischen Entscheidungsfindung. Im Mittelpunkt standen u.a. die Fragen: Kann die Schweiz mehrere parallele Krisenereignisse gleichzeitig bewältigen? Sind die Verantwortlichkeiten zwischen dem Bund und den Kantone hinreichend geklärt? Ist die Krisentechnik einsatzbereit und katastrophentauglich? Die Übung wird in den nächsten Monaten ausgewertet. Ein ausführlicher Abschlussbericht soll Mitte 2015 vorliegen.

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