Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 8 (August) - ISSN 1619-2389
 

Hamburg im Skandalfieber: Mehr als 100 Journalisten
und Pressesprecher treffen sich zum Skandalgipfel
an der Universität Hamburg

von Frank Roselieb und Prof. Dr. Siegfried Weischenberg

Pressemitteilung Nr. 2 / 09
(Dienstag, 31. März 2009)

Hamburg / Kiel (ots) - Die Barschel-Pfeiffer-Affäre, der Neue-Heimat-Skandal, die gefälschten Hitler-Tagebücher und die Spiegel-Affäre – viele Fälle öffentlicher Empörung hatten ihren Ausgangspunkt in der Hansestadt oder wurden von Hamburger Medien aufgedeckt und in alle Welt verbreitet. Grund genug für die Universität Hamburg und das Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, ein Spin-Off der Universität Kiel, investigative Journalisten und Pressesprecher aus ganz Deutschland zu einem Skandalgipfel einzuladen.

Im traditionsreichen Hörsaal des Museums für Völkerkunde an der Rothenbaumchaussee diskutieren am Mittwoch, 29. April 2009, über 100 Kommunikationsverantwortliche und Führungskräfte aus Wirtschaftsunternehmen und der öffentlichen Verwaltung, von politischen Parteien und Verbänden über Strategien zur Bewältigung von Affären und Enthüllungen. Chefredakteure und Journalisten kommen u.a. von Spiegel Online, Stern, Panorama (NDR) und dem Hamburger Abendblatt.

"Der Skandal hat allerbeste Chancen, zum typischen Krisenfall von morgen zu werden", erläutert Skandalgipfel-Initiator Frank Roselieb vom Kieler Institut für Krisenforschung. Zwar sinkt die Zahl "echter" Krisenfälle – wie Flugzeugabstürze, Hotelbrände oder Lebensmittelvergiftungen – seit 1984 kontinuierlich um etwa ein Prozent pro Jahr. "Gleichzeitig registrieren wir aber immer mehr Skandale – also Fälle öffentlicher Empörung über angebliches oder tatsächliches Fehlverhalten von Personen oder Organisationen", so der Kieler Krisenforscher.

"Für Journalisten sind Skandale durchaus dankbares Futter – aber die Folgen sind nicht ungefährlich", sagt Siegfried Weischenberg, Professor für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg. So hat beispielsweise der Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher den Berufsstand nachhaltig verändert. "Nach diesem Skandal", behauptet der Hamburger Kommunikationswissenschaftler, "war der Journalismus nie mehr so, wie er einst war."

Weitere Informationen unter www.skandalgipfel.de

Ansprechpartner

Frank Roselieb (Tagungsleiter)
Krisennavigator - Institut für Krisenforschung
Ein Spin-Off der Universität Kiel
Schauenburgerstraße 116
D-24118 Kiel
Telefon: +49 (0)431 907 - 26 10
Telefax: +49 (0)431 907 - 26 11
Internet: www.krisennavigator.de
E-Mail: roselieb@krisennavigator.de

Prof. Dr. Siegfried Weischenberg (Gastgeber)
Universität Hamburg
Institut für Journalistik
und Kommunikationswissenschaft
Allende-Platz 1
D-20146 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 42 838 - 68 59
Telefax: +49 (0)40 42 838 - 24 18
Internet: www.wiso.uni-hamburg.de  
E-Mail: siegfried.weischenberg@uni-hamburg.de  

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
12. Jahrgang (2009), Ausgabe 3 (März)


Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Krisennavigator 1998-2016. Alle Rechte vorbehalten.
Internet:
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Hamburg im Skandalfieber: Mehr als 100 Journalisten
und Pressesprecher treffen sich zum Skandalgipfel
an der Universität Hamburg

von Frank Roselieb und Prof. Dr. Siegfried Weischenberg

Pressemitteilung Nr. 2 / 09
(Dienstag, 31. März 2009)

Hamburg / Kiel (ots) - Die Barschel-Pfeiffer-Affäre, der Neue-Heimat-Skandal, die gefälschten Hitler-Tagebücher und die Spiegel-Affäre – viele Fälle öffentlicher Empörung hatten ihren Ausgangspunkt in der Hansestadt oder wurden von Hamburger Medien aufgedeckt und in alle Welt verbreitet. Grund genug für die Universität Hamburg und das Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, ein Spin-Off der Universität Kiel, investigative Journalisten und Pressesprecher aus ganz Deutschland zu einem Skandalgipfel einzuladen.

Im traditionsreichen Hörsaal des Museums für Völkerkunde an der Rothenbaumchaussee diskutieren am Mittwoch, 29. April 2009, über 100 Kommunikationsverantwortliche und Führungskräfte aus Wirtschaftsunternehmen und der öffentlichen Verwaltung, von politischen Parteien und Verbänden über Strategien zur Bewältigung von Affären und Enthüllungen. Chefredakteure und Journalisten kommen u.a. von Spiegel Online, Stern, Panorama (NDR) und dem Hamburger Abendblatt.

"Der Skandal hat allerbeste Chancen, zum typischen Krisenfall von morgen zu werden", erläutert Skandalgipfel-Initiator Frank Roselieb vom Kieler Institut für Krisenforschung. Zwar sinkt die Zahl "echter" Krisenfälle – wie Flugzeugabstürze, Hotelbrände oder Lebensmittelvergiftungen – seit 1984 kontinuierlich um etwa ein Prozent pro Jahr. "Gleichzeitig registrieren wir aber immer mehr Skandale – also Fälle öffentlicher Empörung über angebliches oder tatsächliches Fehlverhalten von Personen oder Organisationen", so der Kieler Krisenforscher.

"Für Journalisten sind Skandale durchaus dankbares Futter – aber die Folgen sind nicht ungefährlich", sagt Siegfried Weischenberg, Professor für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg. So hat beispielsweise der Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher den Berufsstand nachhaltig verändert. "Nach diesem Skandal", behauptet der Hamburger Kommunikationswissenschaftler, "war der Journalismus nie mehr so, wie er einst war."

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12. Jahrgang (2009), Ausgabe 3 (März)

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