Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
19. Jahrgang (2016) - Ausgabe 8 (August) - ISSN 1619-2389
 

Affären und Skandale ohne Ende? –
Journalisten und Kommunikationsmanager treffen sich zum
Krisenkommunikationsgipfel 2013 an der Universität Tübingen

von Frank Roselieb und Hanne Detel

Pressemitteilung Nr. 6 / 12
(Mittwoch, 05. Dezember 2012)

Tübingen / Kiel (ots) - Wiesenhof und Peta, Ergo und Budapest, Wulff und der Hauskredit, Koch-Mehrin und der Doktortitel – die Liste tatsächlicher oder vermeintlicher Affären und Skandale scheint kein Ende zu nehmen. Wie Unternehmen, Behörden, Verbände und die Politik mediale Krisen erfolgreich bewältigen können, zeigt der Krisenkommunikationsgipfel 2013 am 20. März 2013 an der Universität Tübingen.

15 Referenten u.a. vom Catering-Dienstleister Sodexo, dem Netzbetreiber TenneT, der Deutschen Stiftung Organtransplantation, dem Deutschen Brauer-Bund und dem Bundesinstitut für Risikobewertung berichten in Fallstudien und Impulsvorträgen von ihren Erfahrungen mit der Kommunikation in kritischen Zeiten. Dr. Joachim Bock, Pressesprecher und Vorsitzender Richter am Landgericht Mannheim, skizziert die Gradwanderung zwischen notwendiger Transparenz in Gerichtsverfahren einerseits und dem Persönlichkeitsrecht der Prozessbeteiligten bei der prozessbegleitenden Kommunikation andererseits. Kommunikationsmanager Michael Sasse von der Wintershall Holding erläutert, wie die BASF-Tochter die Wirren des Arabischen Frühlings "preisgekrönt" kommunikativ bewältigt hat und der ehemalige SPD-Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel analysiert die Unterschiede in der Krisenkommunikation von Politikern und Wirtschaftsunternehmen. Wie das VroniPlag Wiki den Druck der Masse gegen Plagiatoren organisiert hat, berichtet dessen Gründer Martin Heidingsfelder.

"Durch den Smartphone-Boom und das 'Überall-Internet' werden tatsächliche oder vermeintliche Skandale mit einer Fingerbewegung binnen Sekunden kommuniziert", sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung, ein "Spin-Off" der Universität Kiel. "Welche Folgen dies für die betroffenen Unternehmen und Personen hat, hängt weniger vom Wahrheitsgehalt als vielmehr vom Empörungspotenzial ab." Der Krisenkommunikationsgipfel 2013 ist das mittlerweile siebzehnte Gipfeltreffen des Kieler Krisennavigator. Er richtet sich an Kommunikationsverantwortliche und Pressesprecher, Krisenmanager und Medienrechtsanwälte, Wissenschaftler und Führungskräfte aus Unternehmen, von Behörden, Verbänden, den Medien und der Politik.

"Auch die Rolle des Journalismus hat sich gewandelt", betont Hanne Detel, Akademische Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Bernhard Pörksen am Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen. "Am Anfang eines Skandals steht die Publikumsempörung. Am Ende greifen die klassischen Massenmedien das Thema auf und versorgen den Skandal oder die Enthüllung mit einer ganz neuen Dynamik". In einer Podiumsrunde loten daher der Medienrechtsanwalt Gernot Lehr (Redeker Sellner Dahs Rechtsanwälte), die Journalisten Kai Biermann (Zeit Online), Oliver Schröm (Stern), Tim Wolff (Titanic-Magazin) und Ursula Ernst (Sprecherin des Presserats und Redakteurin bei der Augsburger Allgemeinen) aus, wie weit Journalisten bei Affären und Skandalen gehen dürfen.

Veranstaltungspartner des diesjährigen Branchengipfels sind die Berufs- und Branchenverbände Deutsche Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG), Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V. (de'ge'pol) und der Weiterbildungsdienstleister PR PLUS GmbH. Als Medienpartner unterstützen den Krisenkommunikationsgipfel 2013 die news aktuell GmbH, ein Unternehmen der dpa-Gruppe, sowie die Fachzeitschriften "Krisenmagazin", "kommunikationsmanager" und "PR Report". 

Weitere Informationen und Anmeldung im Internet unter www.krisenkommunikationsgipfel.de

Pressefotos: www.ifk-kiel.de/pressefotos.html und
www.uni-tuebingen.de/aktuelles/kontakt.html

Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

Ansprechpartner

Frank Roselieb (Tagungsleiter)
Krisennavigator - Institut für Krisenforschung
Ein Spin-Off der Universität Kiel
Schauenburgerstraße 116
D-24118 Kiel
Telefon: +49 (0)431 907 - 26 10
Telefax: +49 (0)431 907 - 26 11
Internet: www.krisennavigator.de
E-Mail: roselieb@krisennavigator.de

Hanne Detel / Mathis Danelzik (Gastgeber)
Lehrstuhl Prof. Dr. Bernhard Pörksen
Institut für Medienwissenschaft
Eberhard Karls Universität Tübingen
Wilhelmstraße 50
D-72074 Tübingen
Telefon: +49 (0)7071 29 - 72 363
Telefax: +49 (0)7071 29 - 53 67
Internet: www.uni-tuebingen.de/de/10084 
E-Mail: hanne.detel@uni-tuebingen.de

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
15. Jahrgang (2012), Ausgabe 12 (Dezember)


Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
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Affären und Skandale ohne Ende? –
Journalisten und Kommunikationsmanager treffen sich zum
Krisenkommunikationsgipfel 2013 an der Universität Tübingen

von Frank Roselieb und Hanne Detel

Pressemitteilung Nr. 6 / 12
(Mittwoch, 05. Dezember 2012)

Tübingen / Kiel (ots) - Wiesenhof und Peta, Ergo und Budapest, Wulff und der Hauskredit, Koch-Mehrin und der Doktortitel – die Liste tatsächlicher oder vermeintlicher Affären und Skandale scheint kein Ende zu nehmen. Wie Unternehmen, Behörden, Verbände und die Politik mediale Krisen erfolgreich bewältigen können, zeigt der Krisenkommunikationsgipfel 2013 am 20. März 2013 an der Universität Tübingen.

15 Referenten u.a. vom Catering-Dienstleister Sodexo, dem Netzbetreiber TenneT, der Deutschen Stiftung Organtransplantation, dem Deutschen Brauer-Bund und dem Bundesinstitut für Risikobewertung berichten in Fallstudien und Impulsvorträgen von ihren Erfahrungen mit der Kommunikation in kritischen Zeiten. Dr. Joachim Bock, Pressesprecher und Vorsitzender Richter am Landgericht Mannheim, skizziert die Gradwanderung zwischen notwendiger Transparenz in Gerichtsverfahren einerseits und dem Persönlichkeitsrecht der Prozessbeteiligten bei der prozessbegleitenden Kommunikation andererseits. Kommunikationsmanager Michael Sasse von der Wintershall Holding erläutert, wie die BASF-Tochter die Wirren des Arabischen Frühlings "preisgekrönt" kommunikativ bewältigt hat und der ehemalige SPD-Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel analysiert die Unterschiede in der Krisenkommunikation von Politikern und Wirtschaftsunternehmen. Wie das VroniPlag Wiki den Druck der Masse gegen Plagiatoren organisiert hat, berichtet dessen Gründer Martin Heidingsfelder.

"Durch den Smartphone-Boom und das 'Überall-Internet' werden tatsächliche oder vermeintliche Skandale mit einer Fingerbewegung binnen Sekunden kommuniziert", sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung, ein "Spin-Off" der Universität Kiel. "Welche Folgen dies für die betroffenen Unternehmen und Personen hat, hängt weniger vom Wahrheitsgehalt als vielmehr vom Empörungspotenzial ab." Der Krisenkommunikationsgipfel 2013 ist das mittlerweile siebzehnte Gipfeltreffen des Kieler Krisennavigator. Er richtet sich an Kommunikationsverantwortliche und Pressesprecher, Krisenmanager und Medienrechtsanwälte, Wissenschaftler und Führungskräfte aus Unternehmen, von Behörden, Verbänden, den Medien und der Politik.

"Auch die Rolle des Journalismus hat sich gewandelt", betont Hanne Detel, Akademische Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Bernhard Pörksen am Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen. "Am Anfang eines Skandals steht die Publikumsempörung. Am Ende greifen die klassischen Massenmedien das Thema auf und versorgen den Skandal oder die Enthüllung mit einer ganz neuen Dynamik". In einer Podiumsrunde loten daher der Medienrechtsanwalt Gernot Lehr (Redeker Sellner Dahs Rechtsanwälte), die Journalisten Kai Biermann (Zeit Online), Oliver Schröm (Stern), Tim Wolff (Titanic-Magazin) und Ursula Ernst (Sprecherin des Presserats und Redakteurin bei der Augsburger Allgemeinen) aus, wie weit Journalisten bei Affären und Skandalen gehen dürfen.

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15. Jahrgang (2012), Ausgabe 12 (Dezember)

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Letzte Aktualisierung: Samstag, 30. Juli 2016

       

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